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Hans Blues

1980 / BCB No 1

1980 / BCB No 1

Im Herbst 1980 wurde die erste (und einzige) LP der BCB im Flöz live eingespielt. Franz de Byl war der Toningenieur, und die Zeit war knapp. Dennoch mußte SCH - während die Aufnahme lief - noch ein Bier holen und pissen gehen. Derweil spielte sich ST (sein Duo-Partner) mit der Harp die Seele aus dem Leib. Es dauerte 4 Minuten, bis SCH auch auf der Bühne erschien. Der erste (Solo) Teil wurde das beste Stück der ganzen LP:
ST's Traintime.

Diese Verspätung (eine von vielen) und SCH's Suff führten bald zur Auflösung des - sehr guten - Blues-Duos.
Über das andere Duo "blue streak" hatte ich schon berichtet; aber zu dem Duo "Blues Bag" fällt mir jetzt kaum noch etwas ein, sowenig hatten die beiden sich in die BCB integriert.
Manne Chicago war inzwischen fester Bestand der BCB. Auf der LP ist er mit dem "Chicago flyer" (LINK RDP 001/03) zu hören.

Allein war Manne nicht zu bremsen:
Aus jedem Blues wurde innerhalb kürzester Zeit ein Boogie. Auch bei HANS & CO lag er immer vorne, es war - wie sehen gesagt - sehr schwer, ihn zu bremsen. Außer HANS & CO gab es noch 3 weitere Bands in der BCB:
" Blues News" war das "Baby" von Kurt Staudt. Obwohl er gute MusikerInnen um sich geschart hatte, schaffte er es nur 1 - 2 mal jährlich mit der Band einen Gig zu organisieren: Ich hatte mir für HANS & CO zum Saxo-Festival den Drummer, Horst Sommer ausgeliehen, und mit der Pianistin, Susanne Pewlitzki machte ich dann "blue streak". Nur Kurt kam irgendwie nicht in die Gänge. Als Telefon-Bandmitglied von HANS & CO kam er dann doch häufiger als Gitarrist zum Spielen. Auch war er regelmäßig bei unseren BCB-Meetings dabei.

" Our Baggage" war ein Konglomerat von sehr unterschiedlichen Typen:
Billy (hca, p, voc) kannte ich schon viele Jahre und hatte ziemlich regelmäßig mit ihm im "HANS & CD-DUO" gespielt - wenn er denn überhaupt auftauchte.
Wenn Billy früh kam, kam er zu Mitte des 2. Sets und spielte dann im 3. mit.
Wenn er spät kam, was leider die Regel war, trafen wir uns gelegentlich beim Einpacken, oder gar nicht.

Zu unseren sonntäglichen BCB-Meetings kam er - bis auf einmal, wo er dachte es sei Sonnabend, - immer Montag abends und wunderte sich dann, wo die anderen blieben.
Auf diese Weise sahen wir uns dann doch noch regelmäßig.

Von den anderen Musikern erinnere ich mich nur noch an den "Bandleader", er spielte Altsax und den minderjährigen Bassisten mit der Profilneurose - die Namen sind mir leider entfallen. Der Bandleader war ein feiner, zurückhaltender Mensch - privat als Rechtsanwalt tätig - und hatte mit dem Zusammenhalt der Band so seine Schwierigkeiten. Der Bassist war in seinem pubertären Wahn bereits besser als Jaco Pastorius und Billy kam meist zu spät. An die anderen Bandmitglieder erinnere ich mich nicht mehr. Als es um die Auswahl der Titel ging, welche auf die LP sollten, konnte sich die Band nicht entscheiden: Alle Titel waren ja soo gut! Wir machten dann eine BCB-Abstimmung, was dazu führte, daß das "beste" Stück dann genommen wurde. Alles andere war zu chaotisch. Ich möchte jetzt nicht den Eindruck erwecken, daß ich im Nachhinein über meine ehemaligen Mitmusiker herziehe - ich versuche lediglich einen kleinen Eindruck der damaligen Zeit zu vermitteln.
" Dr. Friebe's Bluesband" war für unsere damaligen Verhältnisse sehr professionell. Sie hatten - unabhängig von der BCB - regelmäßige Gigs in den Ami-Clubs, welche gut bezahlt und - wie mir berichtet wurde - auch sehr nervig waren: Keiner interessierte sich für die Musik, jeder quatschte, die Manager waren übel und die Spielzeiten lang - Amerika eben (bis auf die bessere Bezahlung).

Dr. Bernd Friebe hatte irgendeinen Dr.-Job an der Uni und spielte eine exzellente Gitarre. Zu den BCB-Meetings kam er selten. Bernd Volkmann war ein lieber, dünner (im Gegensatz zu Dr. Friebe, welcher birnenförmig war) Bassist, mit dem ich noch auf etlichen, gemeinsamen Parties und Gigs zu tun hatte.

Die Amis spielten ihm, mit Hilfe ihrer deutschen Erfüllungsgehilfen, im Mai 1981 dann noch übel mit:

Ich hatte meinen Geburtstag im Flöz musikalisch gefeiert - eher zufällig - und war heil, obwohl besoffen, mit dem Auto gut nach Hause gekommen. Country Rudi lebte damals in unserer WG und war auch dabei. Als wir uns gerade zur Ruhe begeben wollten, tauchten dann noch Nolo, Bernd Volkmann und - wenn ich mich recht erinnere - John Taylor auf, welcher inzwischen auch zu unserem Dunstkreis gehörte.

Es wurde weitergesoffen. Gegen 10 Uhr beschlossen wir, im nahegelegen Grunewald den "Brunckie-River" zu inspizieren, welchen wir dort im Sumpfgebiet gegraben hatten und welcher regelmäßig inspiziert werden mußte, da er sonst durch eine GAK (größte annehmbare Katastrofe = ein oder zwei Blätter) blockiert werden konnte.

Der kurze Weg zum Grunewald führte am Sportplatz der "American-Highschool" vorbei, wo irgendwelche Kids irgendwelche unverständlichen amerikanischen Sportarten ausübten. Während Rudi, John, Nolo und ich in den Grunewald zogen, kletterte Bernd am Absperrgitter der amerikanischen Exclave hoch und fing an, die Kids - lautstark - über den Blues aufzuklären. Das hätte er besser sein lassen:
Die Militärpolizei wurde gerufen, welche die deutschen Bullen riefen, welche Bernd dann an Händen und Füßen fesselten, ihn ein paar Mal durch die Wache schleiften und ihn dann - bewußtlos - ins Krankenhaus schaffen ließen. Er war 3 Tage verschollen, bis seine Freundin ihn im Krankenhaus lokalisierte. Bernd konnte mehr als 6 Monate mehr schlecht, als recht Baß spielen: Seine Nerven in den Händen hatten unter der "Sonderbehandlung" gelitten.

Soviel zum Blues und den Amis...

Es dauerte den Vormittag eine ganze Weile, bis zum "Brunckie-River" vorzudringen - unsere Wege waren kurvenreich. Vom Ami-Drama hinter uns ahnten wir nichts.
Bei der Kontrolle des "Quellgebietes", Vulgo Sumpf, fiel ich rückwärts in diesen und sank langsam ein. Ein wunderschönes, weiches Gefühl. Die Vögel sangen und ich sank auch. Rudi zog mich raus. Wie durch ein Wunder fanden wir dann irgendwann wieder zurück, ich schlief auf dem Bauch.
Nolo war der Sänger von "Dr. Friebe's Bluesband", welche "Covers" spielte. Ich fand, ihn damals gesanglich nicht so überzeugend, was sicherlich daran lag, daß er Dinge versuchte, die nicht ihm entsprachen. Ich denke, daß er, wenn er jetzt noch mit Musik zu tun hat, ohne Zweifel seinen eigenen Stil gefunden hat.

An den Drummer der Band erinnere ich mich nicht mehr, er war sicher nicht auf unseren BCB-Meetings. Bernd und Nolo waren ab 1981 regelmäßig dabei.
" Country Rudi" kam aus Berlin - wir kannten uns seit ca. 1970 - und lebte seit Jahren in einer Landkommune, über die ich schon früher berichtete.
Ab 1981 war er dann Mitglied unserer Musiker-WG in Zehlendorf und somit auch Mitglied der BCB.
Auf der LP ist er mit "Come on into my kitchen" zu hören.
Von der LP gibt es jetzt nur noch 20 Stück - zum Liebhaberpreis.

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